Als Realismus bezeichnet
man jene
literarische
Strömung des 19.Jahrhunderts (etwa 1830 - 1895), welche sich
auf die Beschreibung der Wirklichkeit bezieht.
Diese beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Beschreibung
des Realen, sondern beinhaltete auch die poetische Darstellung, dies
vorwiegend mit Charakteren des Bürgertums, vor dem Hintergrund
sozialer und wirtschaftlicher Umstände, wie
beispielsweise Krambambuli
von Marie von
Ebner-Eschenbach oder Effi Briest. Die
Geschichte von Effi Briest wird von
einem der
bekanntesten
Vertreter des poetischen Realismus, Theodor Fontane, erzählt:
Theodor
Fontane(1819
- 1898)
Theodor Fontane schrieb
viele verschiedene
Texte: Literarische Werke, er schrieb als Journalist und er
übersetzte
1842 Shakespeares „Hamlet“. Hinzu kamen Dramen,
Gedichte, Biografien, Kriegsbücher, Briefe,
Tagebücher, Theaterkritiken, Zeitungsartikel und
programmatische Schriften.
Der überwiegende
Teil seiner bedeutenden Romane
entstand nach seinem 60. Lebensjahr und zeigt eine
kritisch-liebevolle Distanz zu den Lebenskonflikten seiner Figuren.
Effi
Briest ist die Geschichte der 17 –jährigen
Landadelstochter
Effi von Briest aus dem brandenburgischen Hohen-Cremmen, welche den
zwanzig Jahre älteren Baron von Instetten, einen Landrat aus
dem
hinterpommerschen Kessin ehelicht. Im Kessin findet die nunmehrige Frau
von Innstetten - außer einem älteren Herrn - keine
Freunde.
Baron Instetten hat wenig Zeit für die junge Effi, die
zusehends
vereinsamt – umgeben von einfachem Landadel, ….bis
ihr
Major Krampas begegnet… diese Begegnung ihr jedoch erst
Jahre
später zum Verhängnis werden wird…