Neues & Interessantes


Demnächst werden auf dieser Website folgende Klassiker verfügbar sein:

Theodor Fontane: Effi Briest, Irrungen, Wirrungen, Der Stechlin
Hans Christian Andersen: Ausgewählte Märchensammlung
Jakob und Wilhelm Grimm: Sammlung kurzer Märchen
Wilhelm Busch: Tobias Knopp, Herr und Frau Knopp und Julchen
Märchen aus 1001 Nacht

Wiener "Kaffeehausliteratur" um die Jahrhundertwende

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Mark Twain
Mark Twain und Österreich

Vor 100 Jahren starb der große Dichter und Humorist Mark Twain.
Der Vertreter des amerikanischen Realismus erlangte vor allem
durch seine beiden Romane „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“
weltweit Bekanntheit.



Weniger bekannt ist, dass er fast zwei Jahre in Österreich lebte und ein beliebter Gast der Wiener Gesellschaft war. Als er 1997 während seiner Europareise in Wien eintraf wurde er sogar vom Kaiser Franz Joseph in Audienz empfangen und war ebenso Teilnehmer des Trauerzuges der Kaiserin Elisabeth von Österreich.

Mark Twain dürfte es in Österreich so gut gefallen haben, dass er fast 2 Jahre hierzulande weilte. Aus dieser Zeit stammen einige Episoden des bissigen Humoristen: So behauptete Mark Twain einmal, dass bei solchen Einladungen niemals darauf geachtet würde, was der jeweilige Gesprächspartner eigentlich sagte. Um dies zu beweisen bat er der Hausfrau bei seinem Zuspätkommen, dies zu entschuldigen, aber er musste noch seine Tante umbringen. „Das hat etwas länger gedauert, als ich dachte.“ woraufhin die Gastgeberin erwiderte, dass dies gar nichts mache, wichtig sei, dass er überhaupt gekommen sei.

Die wohl berühmteste Episode aus seiner Wiener Zeit, die aus seinem regen Teilhaben am gesellschaftlichen Leben stammt, ist wohl die Geschichte der Politikersgattin, neben der er bei einem Diner saß. Er streute ihr Rosen indem er galant meinte: „Wie schön sie doch sind, Madame!“ Darauf entgegnete die Dame boshaft: „Schade, dass ich das von Ihnen nicht behaupten kann!“, woraufhin Mark Twain konterte: „Machen Sie es wie ich gnädige Frau: Lügen Sie!“

1899 kehrte Mark Twain wieder in die USA zurück da sich der Gesundheitszustand seiner Tochter, die an Epilepsie litt, verschlechtert hatte.


Der schönste erste Satz
Ein Wettbewerb der Initiative Deutsche Sprache und der Stiftung Lesen

Für den Wettbewerb kommen alle in deutscher Sprache verfassten Romane und Erzählungen, von der Unterhaltungsliteratur bis zu den Klassikern sowie Kinder- und Jugendliteratur, in Frage. Alle können mitmachen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Teilnahme am Wettbewerb ist einfach: Sie können Ihren schönsten ersten Satz unter der Rubrik "Ihr Votum" nennen – mit Titel und Autor und natürlich mit Ihrer Begründung.

Möchten Sie einen Klassiker vorschlagen, dessen erster Satz das Versprechen des Autors auf ein aufregendes Lesevergnügen einzuhalten vermochte?

Welche Erwartungen weckte der von Ihnen gewählte schönste erste Satz? Welche Stimmung löste er bei Ihnen aus? Und hielt die Geschichte, was der erste Satz versprach?
Bis zu einer DIN A 4-Seite darf Ihre Begründung lang sein, kürzer geht auch, länger aber auf keinen Fall. Eine Vorlage finden Sie unter » "Ihr Votum".

Der EINSENDESCHLUSS ist am 21. September 2007.

Hier geht es zur Website: www.der-schoenste-erste-satz.de

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Die schönsten bedrohten Wörter der deutschen Sprache
Im Wettbewerb "Das bedrohte Wort" wird am Montag dem
Einsender des Wortes "Kleinod" der gläserne Käseigel als
Hauptpreis überreicht.

Eine Jury um den Autor des "Lexikons der bedrohten Wörter"
und Initiator des Wettbewerbs, Bodo Mrozek (38), wählten
aus rund 3.000 Vorschlägen folgende zehn Begriffe als die
schönsten bedrohten Wörter der deutschen Sprache aus.

1. Kleinod
2. blümerant
3. Dreikäsehoch
4. Labsal
5. bauchpinseln
6. Augenstern
7. fernmündlich
8. Lichtspielhaus
9. hold
10. Schlüpfer

Wien, im Juni 2007

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Was haben Wilhelm Busch und Hermann Hesse gemein? Ja, natürlich, beide waren Dichter! Aber auch noch eine zweite Sache verbindet die beiden, und zwar die Malerei! Wilhelm Buschs Bildergeschichten - wie beispielsweise Max und Moritz - sind ja wohlbekannt. Aber wussten sie, dass auch Hermann Hesse zu anfangs seine Gedichte selbst illustrierte? Im Jahr 2007 feiern wir den 175.Geburtstag „unseres“ vielgeliebten Wilhelm Busch, welcher wiederum in erster Linie Maler und nicht Dichter sein wollte. Hier mehr zu Wilhelm Busch Hermann Hesse wechselte wiederum nach den Illustrationen für seine Gedichte zur Aquarellmalerei, mit der er - im Gegensatz zu Wilhelm Busch - sehr wohl Aufmerksamkeit und zeitweise sogar mehr Lebensunterhalt verdiente, als mit seiner Dichtkunst. Hermann Hesse über seine Malerei: "Meine Aquarelle sind eine Art Dichtung oder Träume, sie geben von der Wirklichkeit bloß eine ferne Erinnerung und verändern sie nach persönlichen Gefühlen und Bedürfnissen..." (aus einem Brief Hesses an Helene Welti, 1919) "Dieser schandbare Winter, der keiner ist, geht mir auf die Nerven. Wir hatten eine kurze Zeit Schnee, das genoß ich sehr und war halbe Tage mit dem Bergschlitten unterwegs. Seither taut und regnet es, ist lau und naß, immer föhnig und charakterlos. Der Teufel hole diese Zeit, in der die Sommer kühl und die Winter lau sind, mir ist es in der Seele zuwider, da ich starke Hitze oder Kälte, kräftige Farben und klares Licht liebe." (Hermann Hesse in einem Brief an Stefan Zweig vom, 9. Februar 1904) Hier mehr zu Hermann Hesse Ausstellung von Hermann Hesses Werken 2007 (Februar – Juni) im Leopold Museum in Wien.




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