
Die schönsten
bedrohten Wörter der deutschen Sprache
Im Wettbewerb "Das bedrohte Wort"
wird am Montag dem Einsender des Wortes "Kleinod" der gläserne
Käseigel als Hauptpreis überreicht.
Eine
Jury um den Autor des "Lexikons
der bedrohten Wörter" und Initiator des
Wettbewerbs, Bodo Mrozek
(38), wählten aus rund 3.000 Vorschlägen
folgende zehn Begriffe als die schönsten bedrohten
Wörter der deutschen Sprache aus.
1.
Kleinod
2. blümerant
3. Dreikäsehoch
4. Labsal
5. bauchpinseln
6. Augenstern
7. fernmündlich
8. Lichtspielhaus
9. hold
10. Schlüpfer
Wien, im Juni 2007
Für den
Wettbewerb kommen alle in deutscher Sprache verfassten Romane und
Erzählungen, von
der Unterhaltungsliteratur bis zu den Klassikern sowie Kinder- und
Jugendliteratur, in Frage.
Alle können mitmachen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist einfach: Sie können Ihren
schönsten ersten Satz unter der Rubrik "Ihr Votum" nennen
– mit Titel und Autor und natürlich mit Ihrer
Begründung.
Möchten
Sie einen Klassiker vorschlagen, dessen erster Satz das Versprechen des
Autors auf ein aufregendes Lesevergnügen einzuhalten vermochte?
Welche
Erwartungen weckte der von Ihnen gewählte schönste
erste Satz? Welche Stimmung löste er bei Ihnen aus? Und hielt
die Geschichte, was der erste Satz versprach?
Bis zu einer
DIN A 4-Seite darf Ihre Begründung lang sein, kürzer
geht auch, länger aber auf keinen Fall. Eine Vorlage finden
Sie unter » "Ihr Votum".
Der EINSENDESCHLUSS ist am 21. September 2007.
Hier geht es zur Website: www.der-schoenste-erste-satz.de
Ja, natürlich,
beide waren Dichter!
Aber auch noch eine zweite Sache
verbindet die beiden, und zwar die Malerei!
Wilhelm
Buschs Bildergeschichten - wie
beispielsweise Max und Moritz - sind ja wohlbekannt. Aber wussten sie,
dass auch Hermann Hesse zu anfangs seine Gedichte selbst illustrierte?
Im
Jahr 2007 feiern wir den 175.Geburtstag
„unseres“
vielgeliebten Wilhelm Busch, welcher wiederum in erster Linie Maler
und nicht Dichter sein wollte. Hier
mehr zu Wilhelm Busch
Hermann Hesse wechselte wiederum nach den
Illustrationen für seine
Gedichte zur Aquarellmalerei, mit der er - im Gegensatz zu
Wilhelm Busch - sehr wohl Aufmerksamkeit und zeitweise sogar mehr
Lebensunterhalt verdiente, als mit seiner Dichtkunst.
Hermann Hesse
über seine Malerei:
"Meine Aquarelle
sind eine Art
Dichtung
oder Träume, sie geben von der Wirklichkeit bloß
eine ferne Erinnerung und verändern sie nach
persönlichen Gefühlen und Bedürfnissen..."
(aus einem Brief Hesses an Helene Welti, 1919)
"Dieser
schandbare
Winter, der keiner ist, geht mir auf die Nerven. Wir hatten eine kurze
Zeit Schnee, das genoß ich sehr und war halbe Tage mit dem
Bergschlitten unterwegs. Seither taut und regnet es, ist lau und
naß, immer föhnig und charakterlos. Der Teufel hole
diese Zeit, in der die Sommer kühl und die Winter lau sind,
mir ist es in der Seele zuwider, da ich starke Hitze oder
Kälte, kräftige Farben und klares Licht liebe."
(Hermann Hesse in einem Brief an Stefan Zweig vom, 9. Februar 1904)
Hier
mehr zu Hermann Hesse
Ausstellung von
Hermann Hesses
Werken 2007 (Februar – Juni) im Leopold
Museum in Wien
Demnächst
werden auf dieser Website folgende Klassiker verfügbar sein:
Theodor
Fontane: Effi Briest, Irrungen, Wirrungen, Der Stechlin
Hans
Christian Andersen: Ausgewählte
Märchensammlung
Jakob und Wilhelm Grimm:
Sammlung kurzer
Märchen
Wilhelm Busch: Tobias Knopp, Herr und Frau Knopp und Julchen
Märchen
aus 1001 Nacht
Wiener "Kaffeehausliteratur" um die Jahrhundertwende
Der schönste
erste Satz
Ein Wettbewerb der Initiative
Deutsche Sprache und der Stiftung Lesen
Was haben Wilhelm Busch
und Hermann Hesse gemein?
Der gläserne
Käseigel